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Das Edinger Institut – das älteste Hirnforschungsinstitut Deutschlands


Direktor Prof. Karlheinz Plate


NeuroScienceCenter


Mitarbeiter des Edinger Instituts


Das Neurologische Institut wurde 1902 von Ludwig Edinger (1855-1918)- einem jüdischen Nervenarzt gegründet. Ludwig Edinger war einer der Stifter der Frankfurter Universität. Um die Arbeit und Entwicklung seines Institutes zu gewährleisten, errichtete er die Ludwig Edinger-Stiftung, die bis zum heutigen Tag in hohem Umfang die Wissenschaft am Neurologischen Institut unterstützt. Zur Erinnerung an sein Schaffen trägt das Neurologische Institut den Zusatz Edinger Institut.

Heute zählt das Institut zu einem der größten Institute für Neuropathologie in Deutschland. Die Dienstleistungen für das Universitätsklinikum (mittelbare Krankenversorgung) nehmen ca. 15 % der personellen, zeitlichen, apparativen und finanziellen Kapazität des Instituts ein. Zur Diagnose von Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur werden sämtliche morphologische, immunhistochemische und elektronenmikroskopische Untersuchungen an Biopsaten aus Gehirn, Rückenmark, Muskel, Nerv und Haut durchgeführt, sowie im Rahmen neurogastroenterologischer Fragen wie Morbus Hirschsprung oder Neuronaler Intestinaler Dysplasie.
Diese Leistungen umfassen Untersuchungen an Gewebebiopsien bei Patienten des Universitätsklinikums und auswärtiger Krankenhäuser.
Das Neurologische Institut ist Teil des im Jahre 1996 begründeten Muskelzentrums Rhein-Main. Zusätzlich ist das Institut ist Mitglied zweier Helmholtz-Gesundheitszentren:  dem Deutschen Zentrum für Herz- Kreislaufforschung (DZHK) und dem Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK) sowie dem Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Systems (ECCPS), dem SFB/TR23 – Sonderforschungsbereich Transregio 23 und dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm  „Blood-brain barrier JUnctionS as Targets for paracellular drug delivery to the BRAIN“ (Justbrain).
Im Institut befindet sich eine Gewebebank für Muskelerkrankungen (im Rahmen des Neuromuskulären Zentrums Rhein-Main) sowie die Hirntumorgewebebank des Brain Tumor Research Center Frankfurt und des UCT.

Derzeit widmen sich fünf Forschergruppen der Nervensystementwicklung, der Blut-Hirn-Schranken-Funktion, der Rolle adulter Stammzellen bei Gehirnentwicklung und -reparaturvorgängen, der Blutgefäßneubildung in Tumoren inklusive Tumor-Host-Interaktionen und der translationalen Neuropathologie.
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